Heimatmuseum

In der Tews-Kate in der Sebastian-Kneippstraße wurde 1970 ein Heimatmuseum eröffnet. Nach öffentlichen Aufrufen spendeten die Bürger der Gemeinde viele alte Gegenstände, die mit der Arbeit und der alltäglichen Lebensweise in früherer Zeit verbunden waren. Hier kann man noch die alten Hausgeräte sehen, mit denen die Hausfrau und die Mägde die Tagesarbeit bewältigten. Dazu gehörte nicht nur die Einrichtung der Küche und der Waschküche, sondern auch die Flachsbearbeitung, das Spinnen und Weben.

 

Die Remise


Die tägliche harte Arbeit auf dem Lande wurde hauptsächlich in Handarbeit erledigt. Daher gilt den landwirtschaftlichen Geräten., die zur Feldarbeit, zur Milchverarbeitung und zum Dreschen des Getreides benötigt wurden, auch besondere Aufmerksamkeit. Spezialgeräte der Imkerei der Butterherstellung, Werkzeuge zur Holzbearbeitung und der Sattlerei ergänzen die Ausstellung. Die enge Schlafkammer mit den früher sehr kleinen Betten und den einfachen Gegenständen führt bei den Besuchern immer wieder zu großer Verwunderung.

 

Heimatmuseum Innenansicht Tews-Kate Heimatmuseum Herd Heimatmuseum Schlafgemach

 

Die Tews-Kate war eine Räucherkate und man kann gut erkennen, wie die Würste und Schinken „im Rauch hingen“. Die Räucherei wurde nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch für Fremdwaren genutzt und brachte den Katenbesitzern eine kleine, aber willkommene Nebeneinnahme.


Die größeren landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte sind außerhalb der alten Rauchkate in einer neu erbauten Remise untergebracht. Das gesamte Museumsangebot wird noch laufend durch weitere interessante Ausstellungstücke ergänzt.


Am 2. April 2015 wurde mit einer kleinen Feier der LANZ-Dreschkasten in der neu erbauten Remise eingeweiht. Der Dreschkasten wurde dem Heimat-u.Verschönerungsverein von Georg Osmers, Hof Vierth, vermacht und von Herrn Südel, Landmaschinen, Sechendorf fachgerecht für den Ausstellungszweck hergerichtet. Der Dreschkasten kann nun, elektrisch angetrieben, in Funktion bewundert werden.

DSC 0049 KopieDer Dreschkasten in der neuen Remise.

 

DSC 0101 Kopie Bürgermeister Koch (links) und Herr Erichsen

 

DSC 0072 KopieInfotafel an der Lanz Dreschmaschine

 

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Zahlreiche Besucher bewundern die neue Dreschmaschine in Aktion.


Die Museumsmitarbeiter/innen erklären den Besuchern gerne die Handhabung der alten Geräte und wissen viel über die Lebensweise unserer Vorfahren in alter Zeit zu berichten.

 

Öffnungszeiten:

Saisoneröffnung ist Karfreitag, der 19. April 2019
Das Museum ist dann täglich außer montags u. dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr wieder geöffnet.
 
Sonderführungen sind je nach Wetterlage auf Anfrage möglich: Telefon 04523 / 98 42 730 od. 04523 / 99 03 41